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Sonntag, 28. Februar 2010

Harkány

Harkány


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Luftaufnahme: Harkány

Harkány ist eine Stadt in Südungarn mit etwa 3600 Einwohnern.

Lage

Harkány ist der Nachbarort der Stadt Siklós und liegt wie diese am Fuß des Villány-Gebirges im Süden des Komitats Baranya. Die Grenze zu Kroatien, die entlang der Drau verläuft, ist nur 7 km entfernt. Die geografischen Koordinaten des Ortes sind genähert 45,8° Nord und 18,2° Ost, seine Meereshöhe etwa 110 m.
In 4 bis 6 km Entfernung liegen die Dörfer Ipacsfa, Kovácshida und Márfa sowie im Norden – direkt am Berghang – der Wallfahrtsort Máriagyűd, der zu Siklós gehört. Die Umgebung bietet außer den bis 442 m hohen Bergen zwei Bäche zum Fischen, einige Seen und Burgen sowie die bekannten Rotweine der Weinstraße Villány-Siklós.
Thermalbad

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Luftaufnahme: Bad

Harkány ist überregional seit mehr als anderthalb Jahrhunderten vor allem durch das Thermalbad mit schwefelhaltigem Wasser bekannt, das sich besonders für die Behandlung von Gelenkerkrankungen und gynäkologischen Beschwerden eignet. Insgesamt gibt es fast 35.000 Unterkunftsmöglichkeiten.

Veranstaltungen

Im Ort werden regelmäßig Festivals und klassische Musikkonzerte veranstaltet. Im Hof der Pfarrkirche ist das Werk des Grafikers László Morvay ausgestellt, insbesondere seine originelle, feueremallierte Kollektion.

Verkehrslage und der größere Orte der Umgebung

Harkány liegt an der B 58 Pécs - Drávaszabolcs ( kroatische Grenze ) cirka 25 km südlich von Pécs. Es existiert auch eine Eisenbahnlinie von Sellye nach Villány, die jedoch seit einigen Jahren außer Betrieb ist. Größere Orte in der Umgebung sind Siklós, Villány, Turony, Márfa, Kovácshida, Nagyharsány, Beremend.


Donnerstag, 25. Februar 2010

Zirc - Sirtz

Zirc


Zirc (deutsch: Sirtz) ist eine Kleinstadt mit 7.157 Einwohnern (2008) im Kleingebiet Zirc (Zirci kistérség), einer ungarischen Verwaltungseinheit (LAU 1) innerhalb des Komitats Veszprém in Ungarn. Der Ort ist die höchstgelegene Siedlung (400 m) ihrer Art im östlichen Teil des nördlichen Bakonywaldes („Buchenwaldgebirge“) am Cuha-Bach, 20 km nördlich von Veszprém und 30 km nördlich von der nördlichen Ostecke des Balaton.

Sehenswürdigkeiten

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Zisterzienserabtei Zirc

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Arboretum in Zirc

Partnerstädte

Söhne und Töchter der Stadt

  • Antal Reguly (1819-1858), ungarischer Ethnograph
  • János Galambos (* 1940), ungarischer Mathematiker
  • Andreas Hejj (* 1956), außerplanmäßiger Professor an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit deutscher Staatsangehörigkeit
Weblinks:

Commons: Zirc – Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien


Donnerstag, 28. Januar 2010

Törökbálint - Großturwall

Törökbálint

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Wappen von Törökbálint

Törökbálint (deutsch Großturwall) ist eine Stadt in Ungarn. Ein Referendum im Jahre 2004 hinsichtlich der Erhebung zur Stadt verlief knapp negativ, doch seit dem 1. Juli 2007 trägt die Ortschaft den stadtlichen Titel.
Der deutsche Name der Stadt rührt nicht nur daher, dass Ungarn und die deutschsprachigen Länder – hauptsächlich Österreich – eine gemeinsame Geschichte von mehreren hundert Jahren haben, sondern auch dadurch, dass die Ortschaft ursprünglich ein schwäbisches Dorf war, wie viele andere Siedlungen in Ungarn auch.

Geographische Lage

Törökbálint liegt ungefähr 15 Kilometer westlich von Budapest, zwischen Diósd (deutsch Orasch) und Budakeszi (deutsch Wudigeß), ebenfalls schwäbische Siedlungen.
Törökbálint ist direkt mit den Autobahnen M1 und M7 verbunden und ist direkt von der M0 erreichbar.
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Luftaufnahme von Törökbálint

Geschichte

Vor der Landnahme der Ungarn

Bis zum 1. Jahrhundert n. Chr. lebten in der Gegend die Awaren. Diese wurden von den Römern abgelöst. Die Geschichte der dortigen Ortschaften wurde durch den Ausbau der römischen Heerstraße in Schwung gebracht. In der Zeit der Angriffe gegen die Römer wurden auch die Bewohner vertrieben, und die Gegend wurde erst wieder ab dem 6. Jahrhundert besiedelt.

Árpádenzeit

Nach der ungarischen Besiedlung übergab Großfürst Árpád das Gebiet dem Fürsten Kond, dessen Sohn, Csörsz, in der Nähe eine Burg erbauen ließ. Von deren Namen Torbágy (Turobag) stammt wahrscheinlich der deutsche Name der Ortschaft.

Mittelalter

Im Mittelalter hieß die Stadt Török-Bálint. Bálint Török war eine historische Persönlichkeit, ein Dichter und Adeliger, der Ländereien in der Gegend besaß.

Neuere Geschichte

Im 16. Jahrhundert erhielten die Jesuiten die Ortschaft, die viele, schöne Gebäude im Barockstil errichteten. In den Händen der Jesuiten blieb die Ortschaft bis 1773. Die Gebiete, die sich bis zu dieser Zeit fast vollständig entvölkerten, wurden gegen 1700 durch Donauschwaben wiederbesiedelt, die in kurzer Zeit dort die Mehrheit stellten.
Nach der Auflösung des Jesuitenordens gab Maria Theresia die Gebiete an Josef Majláth, ihrem Kammerratgeber.
Neueste Geschichte

Die ersten Kontakte nach Budapest wurden 1884 durch die Eröffnung einer Bahnlinie hergestellt.
1900 wurde die Ortschaft in Törökbálint umbenannt. Ab 1912 verkehrte eine Vorortbahn zwischen der Hauptstadt und Törökbálint bis zur Stilllegung nach dem Krieg.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele der seit Jahrhunderten hier lebenden Donauschwaben zwangsausgesiedelt und zur Minderheit.

Törökbálint heute

Heute ist Törökbálint Teil der Agglomeration Budapest. Immer mehr Menschen siedelten von Budapest nach Törökbálint um. Deshalb wurde in den letzten Jahren, der sich am Stadtrand von Törökbálint befindliche Spiegelberg, der früher einmal ein Obstgarten war, völlig bebaut.
Die am Rand von Törökbálint angesiedelten großen Unternehmen und die vielen Einkaufszentren beleben die Wirtschaft in der Ortschaft und sind dort die größten Arbeitgeber.
Partnerschaften
Partnerstadt des Ortes ist Süßen in Baden-Württemberg.
Sehenswürdigkeiten

Gemeindemuseum

  • Walla-Schloss
  • Das Lungensanatorium, das ehemalige Schloss der Jesuiten. Ab 1701 war das Gebäude im Besitz der Jesuiten. Seit 1920 ist es ein Lungensanatorium.
  • Kalvarienreihe
  • Die römisch-katholische Kirche wurde erstmals 1422 erwähnt. Sie wurde mehrmals umgebaut, zuletzt im Barockstil.
  • Ignác-Zimándy-Schule
  • Die calvinistische Kirche wurde 1994 in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Süßen erbaut.
  • Das Dorfmuseum wurde 1996 mit Hilfe der Düsseldorfer Hermann-Niermann-Stiftung eröffnet.
http://www.torokbalint.hu/4dsoft/cms/Torokbalint/Kepek2009/Szanatorium1.jpg
Lungensanatorium


Dienstag, 26. Januar 2010

Békéscsaba - Tshabe

Békéscsaba

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Wappen von Békéscsaba


Békéscsaba (deutsch Tschabe, slowakisch Békešská Čaba, rumänisch Bichișciaba) ist eine Stadt mit Komitatsrecht im Südosten Ungarns und außerdem der Komitatssitz des Komitats Békés.

Geschichte

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Evangelische Kirchen, die Symbole der Stadt

Ob das Gebiet der heutigen Stadt schon bereits in der Urzeit bewohnt wurde, ist nicht hinreichend bewiesen. Es ist durchaus möglich, das eine oder mehrere Familien sich hier für kürzere oder längere Zeit während ihrer Wanderschaften aufhielten.
Das Dorf namens Csaba wird zuerst 1333-1337 in einem päpstlichen Zehntschreiben erwähnt, seine Name ist Türkisch, stammt vom gleichnamigen Personennamen und bedeutet Geschenk. Auf dem heutigen Gebiet der Stadt standen damals neben Csaba acht weitere kleine Orte. Während der türkischen Eroberung blieb das Dorf zunächst erhalten, verschwand jedoch während der weiteren Türkenkriege im 17. Jahrhundert gänzlich.
1715 wird Csaba noch als unbewohnt erwähnt, ein Jahr darauf findet sich sein Name jedoch in der Liste Steuern zahlender Städte wieder. Die Neusiedlung ist Baron János György Harruckern zu verdanken, der sich im Kampf gegen die Türken ausgezeichnet hat, so dass er fast das ganze Komitat Békés von der Schatzkammer aufkaufen konnte. Um die Stadt Csaba neu zu beleben, ließ er zwischen 1718 und 1723 213 slowakische Bauernfamilien ansiedeln, die ihre evangelische Konfession beibehalten durften und Steuervergünstigungen erhielten. Auch in den nächsten Jahren kamen jährlich ca. 40 Familien.
1841 erhält Csaba den Rang eines "Mezőváros", da die Organisation der Landesmesse zugelassen wurde. 1847 gehörte sie zu den 20 größten Städten von Ungarn, die Einwohnerzahl betrug 22.000. Trotzdem ähnelte die Stadt mit ihren kleinen Bauernhäusern und den kleinen, schlammigen Straßen eher einem großgewachsenen Dorf.
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Das neue Einkaufszentrum seit 2001

1858 wurde Csaba von der Eisenbahn erreicht, was neuen Aufschwung brachte. Neue Häuser und Fabriken wurden gebaut. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Arbeitslosigkeit jedoch zum größten Problem, was 1891 zu einem Arbeiteraufstand führte, der nur mit Hilfe rumänischer Soldaten niedergeschlagen werden konnte. Seit diesem Aufstand wird die Stadt auch "Viharsarok" (Sturmecke) genannt.
Der Erste Weltkrieg brachte der Stadt viel Leid. 1919 und 1920 stand die Stadt unter rumänischer Besatzung, was Plünderungen seitens der Besatzer mit sich brachte. Da nach dem Vertrag von Trianon Ungarn die großen südlich gelegenen Städte verlor, musste Csaba die Rolle von Arad und Temeswar übernehmen.
Die Kämpfe des Zweiten Weltkrieges umgingen die Stadt, bis auf eine Ausnahme: am 21. September 1944 wurde der Bahnhof von alliierten Flugzeugen bombardiert, wobei 96 Menschen starben und weitere 150 schwer verletzt wurden. Die Stadt wurde schließlich am 6. Oktober 1944 von sowjetischen Truppen erobert. Die Stadt, die lange Zeit mehrheitlich von Slowaken bewohnt war, war 1946/47 von dem die Aussiedlung der Ungarn aus der Tschechoslowakei kanalisierenden "Bevölkerungsaustausch" zwischen der Tschechoslowakei und Ungarn betroffen und wurde mehrheitlich ungarisch.
In der sozialistischen Ära errang Békéscsaba aufgrund der Planwirtschaft eine wichtige Bedeutung. Am 1950 wurde sie zum Komitatssitz von Békés ernannt, was der Stadt die bisher größte Entwicklung brachte: es wurden Konserven-, Aufzugs-, Großwerkzeugs- und Maschinenfabriken, ein großes Kühlhaus für die Erstellung von gefrorenen Waren und eine große Druckerei gebaut. In Folge dieser Industrialisierung wuchs die Einwohnerzahl in nur 25 Jahren von 42.000 auf 65.000.
Nach der Wende 1990 gelangte die Stadt in ähnliche Schwierigkeiten wie die restlichen ungarischen Großstädte: die "unnötigen" Fabriken schwanden in nur wenigen Jahren, die Lebensmittelindustrie geriet in den letzten Jahren in eine Talfahrt: 1998 verlor die Konservenfabrik wegen der Russlandkrise 90 % ihrer Abnehmer (mehr als 1000 Arbeiter werden entlassen), 2006 ging die Geflügelwarenfabrik bankrott und wurde geschlossen (ca. 1300 Arbeiter wurden entlassen). 2007 und in 2008 wurden neue Arbeitsplätze geschaffen. Viele Unternehmen eröffneten neue Fabriken in Békéscsaba (z. B. Mondi Europe Packing;DROT-FON Kft.;Budapest-Bank Arbeit-Zentrum; SMK corporation).
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Das Evangelische Gymnasium seit 1895

Verkehr

Die Stadt liegt am Treffpunkt der beiden Hauptstraßen 44 und 47. Die 44 führt von Kecskemét über Békéscsaba bis zur rumänischen Grenze, die 47 verbindet Debrecen mit Szeged. Die Umgehungsstraße, die diese zwei Hauptstraßen verbindet, wurde 2006 fertiggestellt, somit wurde der Durchgangsverkehr im Stadtinneren spürbar reduziert. Die Gesamtlänge der Straßen innerhalb der Stadt beträgt 280 km (davon 208,5 km asphaltiert). Innerhalb der Stadt sorgen 20 Buslinien für den Massenverkehr.
Die Eisenbahnverbindungen bilden in Békéscsaba ebenfalls einen Knotenpunkt. Man kann in alle vier Himmelsrichtungen mit der Bahn abreisen. Die wichtigste Linie bildet dabei jene Richtung Nordwesten nach Budapest bzw. Richtung Südosten nach Arad, auf der internationalen Schnellzüge West- und Mitteleuropa mit Rumänien und Bulgarien verbinden. So ist es möglich, von Békéscsaba aus Wien, Bratislava, Prag, Bukarest oder gar Thessaloniki ohne Umsteigen zu erreichen. Seit 1999 ist Békéscsaba "Intercity-Stadt".
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Altes Haltestellegebäude

Fünf km vom Stadtzentrum Richtung Gyula befindet sich ein Flugplatz, der bei gutem Wetter Flugzeuge mit einem Gewicht von max. 15 Tonnen (20-25 Personen) empfangen kann. Ein fahrplanmäßiger Flugzeugverkehr - obwohl seit Jahren bestrebt - existiert nicht. Der Flugplatz wird daher nur von Sport- und Segelflugzeugen benutzt und ist jährlich Schauplatz von Segelflug- und Flächenfallschirmmeisterschaften.
Bildung
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Békéscsaba entwickelte sich besonders in den letzten 15 Jahren zu einem Bildungszentrum innerhalb des Komitates, da ca. 30-40 % der Mittelschüler nicht ortsansässig sind. Aus diesem Grund wird sie auch Schulstadt genannt. Zur Zeit existieren 13 Grundschulen, 14 Gymnasien und Fachmittelschulen und seit 1986 eine Hochschule, die aktuell die Wirtschaftsfakultät der Sámuel Tessedik Hochschule ist.
Söhne und Töchter der Stadt
Partnerstädte
Galerie

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Luftaufnahme: Kossuth Platz


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Luftaufnahme: KNER-Druckerei

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Luftaufnahme: Strandbad

Kiskunfélegyháza

Kiskunfélegyháza

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Wappen von Kiskunfélegyháza

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Das Rathaus


Kiskunfélegyháza ist eine Stadt im Komitat Bács-Kiskun im Südosten Ungarns.

Geographie
Die Stadt ist etwa 120 km südöstlich der Hauptstadt Budapest, 25 km südöstlich des Komitatssitzes und der achtgrößten Stadt des Landes, Kecskemét, und 60 km nordwestlich der viertgrößten Stadt von Ungarn, Szeged, gelegen.
Mit 30.000 Einwohnern ist Kiskunfélegyháza die drittgrößte Stadt des Komitates.
Verkehr
Die Stadt ist auch ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt. Sie liegt auf einer der Hauptstrecken des Landes, der Bahnstrecke von Budapest über Cegléd nach Szeged. Hier zweigen Nebenbahnen ab nach Lakitelek und Szolnok, nach Csongrád und Szentes sowie nach Kiskunhalas und Bácsalmás.
Die Stadt verfügt daneben über einen Anschluss an die Autobahn M5 und einen nicht-öffentlichen unbefestigten Flugplatz.
Geschichte
Während der Türkenkriege des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt komplett zerstört. Sie wurde ab 1743 wiederaufgebaut.

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Luftaufnahme: Kiskunfélegyháza

Städtepartnerschaften
Die Stadt unterhält eine Partnerschaft mit:
Persönlichkeiten
Berühmte Söhne der Stadt sind:
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Sándor Petőfi
  • Ferenc Móra (1879–1934), Schriftsteller, Journalist und Museumskundler
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Ferenc Móra


Samstag, 23. Januar 2010

Nyírbátor

Nyírbátor


Nyírbátor ist eine Stadt im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg im Nordosten Ungarns und hat etwa 13.400 Einwohner. Sie liegt etwa 35 km südöstlich von Nyíregyháza nahe der Grenze zu Rumänien.

Geschichte

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Calvinistischen St. Georgskirche

Nyírbátor wurde 1279 erstmals schriftlich erwähnt. Ein Jahr später verlieh König Ladislaus IV. Nyírbátor das Marktrecht. Zu dieser Zeit beherrschte das Geschlecht Gutkeled, das zu den Vorfahren der Familie Báthory/Báthori gezählt wird, den Ort. Viele Angehörige der Familie Gutkeled sind dort auch begraben.
In der Folgezeit, zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert, prägte die politisch einflussreiche Familie Báthori den Ort in der Puszta auch wirtschaftlich. István Báthori ließ gegen Ende des 15. Jahrhunderts zwei Kirchen im gotischen Stil errichten. In dieser Zeit übte Nyírbátor eine Brückenfunktion in Richtung Siebenbürgen, zu den Karpaten und nach Polen aus und stand regional im Mittelpunkt der Wirtschaft und des Handels.
Nach einer Verwaltungsreform im Jahre 1872 verlor die Stadt vorübergehend die Stadtrechte, behielt jedoch als Kreisstadt eine regionale Anziehungskraft für Wirtschaft, Bildung und Kultur. Erst ein Jahrhundert später, im Jahre 1973, erhielt Nyírbátor den Status als Stadt zurück.
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Minorite Kirche

Kultur

Musik und Theater stehen in den vergangenen Jahrzehnten im Zentrum des kulturellen Lebens in Nyírbátor. Seit 1967 finden im August die „Tage der Musik“ statt. Im Jahre 1992 wurde erstmals ein internationales Straßentheaterfestival veranstaltet. In der idyllischen Umgebung des Ortes, dessen mittelalterliches Stadtbild erhalten geblieben ist, arbeiten auch Maler und Grafiker.

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Der Glockenturm

Sehenswürdigkeiten

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Báthori Burgpalast

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Das neue Kulturzentrum

  • In der calvinistischen St. Georgskirche aus dem 15. Jahrhundert befindet sich das marmorne Grabmal von István Báthori. Der etwa 20 m hohe hölzerne Glockenturm der Kirche wurde im 17. Jahrhundert erbaut.
  • Die im gotischen Stil errichtete Minoritenkirche wurde 1587 von den Türken zerstört und 130 Jahre später im Barockstil wiederaufgebaut. Die fünf Altäre der Kirche stammen aus Prešov.
  • In einem Kloster aus dem 18. Jahrhundert ist das István-Báthori-Museum untergebracht, das neben einer ethnographischen Sammlung aus dem Mittelalter stammende Gegenstände aus den Kirchen und aus dem Besitz der Familie Báthori beherbergt.
Galerie

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Nyírbátor templom külső
Nyírbátor, református templom
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Celldömölk

Celldömölk

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Wappen von Celldömölk


Celldömölk (deutsch: Klein Zell) ist eine Kleinstadt in Ungarn. Sie liegt etwa 40 km östlich von Szombathely (Steinamanger) an der Ostgrenze des Komitat Vas in der Region Nyugat-Dunántúl (Westtransdanubien) und ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Kleingebiets Celldömölk.

Geographie
Celldömölk liegt am südlichen Zipfel der Kleinen Ungarischen Tiefebene am Fluss Marcal. Die Stadt bildet eines der wirtschaftlichen und kulturellen Zentren der Kemenesalja genannten Gegend; Celldömölk ist Bahnknoten und Wallfahrtsort. Etwa vier Kilometer südwestlich der Stadt befindet sich der Zeugenberg Ságberg (Ság hegy). Die 291 m ü. NN hohe vulkanische Basaltkuppe ist der am weitesten westlich liegende Berg der transdanubischen Zeugenberglandschaft auf dem Balaton-Hochland.
Die kompakt bebaute Kernstadt ist überwiegend durch dichte, kleinteilige Bebauung geprägt, wie sie für ungarische Zeilendörfer typisch ist. An einigen Stellen entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg vier- bis fünfgeschossige Wohnblöcke in Ziegel- und Großtafelbauweise. Das Geschäftszentrum bildet die platzartig ausgeformte Straßenkreuzung der Koptik Opto utca, Ságy utca, Kossuth Lajos utca und Szechenyi István utca, die von Plattenbauten, zwei Hochhäusern und einer eingeschossigen Kaufhalle begrenzt wird. Östlich davon liegt in einer parkähnlichen Anlage die Wallfahrtskirche zur Hl. Jungfrau Maria. Der Bahnhof befindet sich etwa 500 Meter nördlich davon am anderen Ende der Kossuth Lajos utca.
Neben der Kernstadt gehören noch zwei Dörfer zum Stadtgebiet. Etwa zwei Kilometer südlich Celldömölks an der Straße nach Jánosháza liegt die Ortschaft Alsóság. Das kleine, von Gartenkolonien umgebene Haufendorf befindet sich unmittelbar am Fuße des Ságbergs. Weitere 2,5 Kilometer südlich liegt das Dorf Izsakfa.
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Luftaufnahme: Celldömölk

Geschichte
Frühzeit
Die frühe Besiedelung der Gegend um Celldömölk ist durch archäologische Funde nachgewiesen. Neben einigen Siedlungsspuren der Jungsteinzeit, der Kupfersteinzeit und der Bronzezeit sind vor allem die Grabhügel aus der Eisenzeit an der Straße nach Ostffyasszonyfa und in Alsóság zu nennen. In Izsakfa ist eine keltische Siedlung nachweisbar, in der Nähe von Bokodpuszta eine Villa aus Römerzeit. Aus der Árpádenzeit des Hochmittelalters stammen ein Gräberfeld und Reste einer kleinen Wehranlage.
Pórdömölk
Pórdömölk ist der älteste Teil der heutigen Siedlung und dürfte auf die Gründung der Dömölker Benediktinerabtei zurückgehen. Sie soll unter König Béla II. von Ungarn zur Ehre der Heiligen Jungfrau Maria errichtet worden sein und wird im Jahre 1252 erstmals unter dem Namen Demunk erwähnt. Die Abteikirche entstand zunächst im romanischen Stil, wurde im 14. Jahrhundert teilweise im gotischen Stil mit Fresken umgebaut.
Die Abtei verlor ihre Bedeutung durch die Verwaltungsreformen unter Ludwig I. und die anschließende Reformationsbewegung. Während der Türkenzeit wurden die Gebäude schließlich zerstört. Die Kirche mit ihren Fresken blieb jedoch erhalten und wurde in den 1930er Jahren unter Denkmalschutz gestellt. Am 1. Januar 1946 kam es in unmittelbarer Nähe zu einer Granatenexplosion, was das Gebäude teilweise einstürzen ließ, so dass die Fresken unwiederbringlich verloren sind. Nur der Kirchturm wurde 1947-48 wieder mit einem Dach versehen.
Nemesdömölk
Das Dorf Nemesdömölk (wörtlich: Adeldömölk) der Adelsfamilie Dömölky dürfte um 1400 entstanden sein und wird 1457 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort wurde zuerst 1532 und nochmals 1620 von den Türken verwüstet. Ende des 17. Jahrhunderts wurde Nemesdömölk zum Hauptort der Gegend um den Ságberg. Der „artikulierte Ort“ war das Zentrum des lutherischen Protestantismus im Eisenburger Komitat. Die erste evangelische Kirche konnte erst nach Erlass des Toleranzediktes 1781 errichtet werden. Mit dem Aufstieg Kiscells verlor der Ort seine Bedeutung wieder.

Kiscell
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Barockkirche und ehemalige Benediktinerabtei von Kiscell/Celldömölk

Die Gründung des Ortes Kiscell (deutsch, auch wörtlich: Klein Zell) geht auf den aus Klattkau in Böhmen stammenden Dömölker Abt Odo Koptik zurück. Er errichtete 1739 an der Landstraße nach Pápa eine Einsiedelei mit einer kleinen Kapelle aus Holz und einer Madonna aus Mariazell in der Steiermark. Beim Bau des Brunnens fiel einem der Arbeiter ein schwerer Stein auf den Kopf. Der Mann wurde wegen seiner schweren Verletzungen für tot erklärt, wurde jedoch wieder vollkommen gesund. Durch dieses Wunder wurde Kiscell zum Wallfahrtsort. Infolge der Besucherströme von bis zu 50.000 Pilgern im Jahr entstanden in der Nähe Gasthäuser, Herbergen und Souvenirläden. Die Siedlung hatte bis ins 19. Jahrhundert hinein rein kaufmännisch-gewerblichen Charakter.
Zahlreiche Spenden ermöglichten 1744-48 den Bau der barocken Wallfahrtskirche. Dazu kamen 1755 der Kreuzweg und 1760-68 die Benediktinerabtei. Das Verbot von Wallfahrten durch Joseph II. 1786 führten zur Auflösung des Klosters. Infolge der nun ausbleibenden Pilgerströme geriet der Ort bis zur Rücknahme der Verbote 1802 in eine wirtschaftliche Krise, die der Erwerb des Marktrechts 1790 ausgleichen sollte. Später wurde Kiscell Stadt und Kreishauptort. Diese Titulatur ging 1871 im Zuge von Verwaltungsreformen wieder verloren, Kiscell wurde Großgemeinde.
Im 19. Jahrhundert wandelte sich das Ortsbild. Die ursprünglich fast ausschließlich deutschsprachige Siedlung wurde etwa zwischen 1835 und 1870 magyarisiert. Mit dem Bau der Eisenbahn 1871 stieg die Bevölkerungszahl zudem durch ungarische Einwanderer stark an.
Celldömölk
Die heutige Kernstadt mit dem Namen Celldömölk entstand aus der Vereinigung der Orte Kiscell und Nemesdömölk im Jahre 1907. Als deutsche Bezeichnung wurde der Name Kiscells, Klein Zell, übernommen. 1950 wurde Alsóság, 1978 Izsakfa eingemeindet. Der alte Ortskern von Kiscell wurde zum Geschäftszentrum ausgebaut. 1978 wurde Celldömölk zur Stadt erhoben.
Alsóság
Das Dorf Alsóság (wörtlich: Unterság, gemeint ist der Ságberg) wurde 1272 erstmals urkundlich erwähnt. 1325 wird von einem Pfarrer und einer Kirche berichtet. Anfang des 15. Jahrhunderts gelangte das Dorf aus königlichem Besitz zusammen mit der Somlauer Burg in den Besitz der Familien Garay und Sitkey. Zu dieser Zeit hatte Alsóság Zollrecht; Wochenmärkte wurden abgehalten. Im Jahre 1477 wurden nebst steinerner Kirche 69 Häuser und Hofstellen gezählt. Von 1558 bis ins 19. Jahrhundert hinein war Alsóság Marktflecken. Der Ort verlor mit dem Bau der Eisenbahn und der Entwicklung Kiscells seine Bedeutung.
Die Entwicklung der Siedlung wurde maßgeblich vom Ságberg beeinflusst. Der Sage nach hätten ihn die „Teufel aus Alsóság gebaut. Auf dem Berg wird Wein angebaut, der aufgrund seines hohen Säuregehalts gegen Magenkrankheit helfen soll. Der Basaltbergbau wurde spätestens in den 1970er Jahren eingestellt. Teile des Areals dienen heute als Museum. Der Ságberg steht seit 1975 unter Naturschutz.
Izsákfa
Das Dorf entstand wohl im 14. oder 15. Jahrhundert und wurde 1542 erstmals urkundlich erwähnt. 1890 war es eigene Pfarrei. Das prächtigste Gebäude im Ort ist das Herrenhaus Somogyi, worin die Bibliothek und das Gemeindehaus untergebracht sind. In Izsakfa wurde der Vagabund Joseph Savanyú geboren.

Wirtschaft

Die wichtigsten Einnahmequellen der Stadt sind der Weinbau auf dem Ságberg und der Tourismus. In der Vergangenheit waren der Basaltsteinbruch und die Eisenbahn wichtige Arbeitgeber.
Im Nordwesten der Stadt befindet sich ein Tanklager aus kommunistischen Zeiten. Dort lagern 30.000 Tonnen Treibstoff, was damals dem landesweiten Bedarf dreier Tage entsprach. Die Armee unterhielt im Stadtteil Alsóság am Fuße des Ságbergs ein Depot.
Im September 2005 wurde am Südrand der Kernstadt der erste Bauabschnitt des Thermalbades Vulkán fürdö (deutsch: Vulkanbad) eröffnet. Bis 2008 sollen insgesamt 12 Becken mit insgesamt 2500 m² Wasserfläche entstehen.Die Stadt erhofft sich damit neue Impulse für den Fremdenverkehr.
Verkehr
Celldömölk ist Eisenbahnknotenpunkt. Hier mündet die elektrifizierte Hauptstrecke Székesfehérvár−Celldömölk(–Szombathely) in die Ungarische Westbahn ein. Ebenso beginnen hier Lokalbahnen Richtung Zalaegerszeg und zum Plattensee. Die Strecke der Raab–Ödenburg–Ebenfurter Eisenbahn nach Fertőszentmiklós wurde dagegen am 6. Januar 1979 stillgelegt und ist inzwischen abgebaut. Der Abzweig der beiden Hauptstrecken ist als Gleisdreieck angelegt, so dass die Relation Györ–Székesfehérvár auch ohne Kopfmachen im Bahnhof Celldömölk bedient werden kann. An der Strecke nach Székesfehérvár gibt es dafür einen Güterbahnhof.
Bezogen auf die ungarischen Nationalstraßen liegt Celldömölk dagegen relativ abgelegen. Die Hauptstraße 84 verläuft 15 Kilometer weiter westlich, die Hauptstraße 8 und Europastraße 66 etwa 18 Kilometer südlich. Die wichtigste Straße in Celldömölk selbst bildet die Landstraße 8404 Sárvár–Pápa. Nach Sárvár sind es 18, nach Pápa 28 Kilometer. Dazu kommen die Landstraße 8429 nach Jánosháza und die Landstraße 8611 nach Kapuvár.
Etwa zehn Kilometer Luftlinie nordwestlich der Stadt nahe Ostffyasszonyfa befindet sich der Pannonia-Ring.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Veranstaltungen
Zu den regelmäßigen Veranstaltungen in der Stadt gehören die Frühlingstage in Alsóság im Mai, das Blaskapellen-Treffen im Ságberg-Krater, das Krater-Konzert im ehemaligen Basalt-Bergwerk, im Juni der „Vulkan-Pokal“, das Internationale Fußball-Turnier für Jugendliche, das Sommertheater und Kunstfestival, das Internationale Handball-Jugendfestival im August, die Zeller Kirmes, die Marienwallfahrt im September und das Weinlesefest am Ságberg.
Sehenswürdigkeiten
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Das Ságberg-Museum
Im Stadtzentrum befindet sich die 1744–48 errichtete Gnadenkirche zur Hl. Jungfrau Maria. Die barocke Abteikirche mit Wandgemälden von István Dorfmeister entstand nach dem Vorbild der Basilika von Mariazell. Daher wird Klein Zell auch „Klein-Mariazell“ genannt. In der ehemaligen Benediktinerabtei nebenan ist heute die Stadtverwaltung untergebracht. Auch der aufwändig gestaltete Kreuzweg ist erhalten. Sehenswert sind auch die evangelische Kirche und die Überreste der ehemaligen Abteikirche Pórdömölk.
Die zweite bedeutende Sehenswürdigkeit ist der Ságberg. Aufgrund seiner geologischen Besonderheit ist er reich an seltenen Pflanzen und Tieren. Der Berg mitsamt dem Krater des ehemaligen Basaltsteinbruchs steht unter Naturschutz. Im ehemaligen Umspannwerk des Bergwerks ist das Ságberg-Museum (Sághegyi múzeum) untergebracht. Es ist einerseits Weinbau- und Bergbaumuseum und zeigt andererseits zahlreiche archäologische Funde aus dem Steinbruch. Im Steinbruch selbst wurde ein geologischer Lehrpfad eingerichtet.
Zum Gedenken an den Friedensvertrag von Trianon wurde 1934 unweit des Berggipfels das Trianon-Denkmal eingeweiht. Das kreuzförmige Denkmal ist von weitem zu erkennen. Es wurde zuletzt 1997 erneuert und kann seit 2000 beleuchtet werden.
Sonstiges
Der Film Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter wurde 2005 in Celldömolk gedreht.
Partnerstädte
Ehrenbürger


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